Die ersten Kilometer liegen hinter uns

Nach einer Nacht in Trelleborg sind wir die erste Etappe an der Westküste entlang nach Malmö gefahren. Da wir leider keine Fahrradkarte für diesen Abschnitt hatten, mussten wir nach einem sehr schönen Start erstmal zehn Kilometer Landstraße fahren. Danach gab es aber zum Glück wieder die breiten asphaltierten Radwege, an die wir uns hier schon fast gewöhnt haben. Meist gibt es auf einer Straßenseite einen Radweg für Radler in beide Richtungen.
In Malmö haben wir nicht nur die Nacht, sondern auch den Mittwoch Mittag verbracht. Katharina war im Moderna Museet und Max hat uns mit einer Radkarte und einer schwedischen Simkarte versorgt. Somit haben wir jetzt zumindest ab und zu Internet, die deutschen Simkarten von Aldi Talk sind in Schweden leider unbrauchbar.
Nach einem Zwischenstop in Lomma hinter Malmö sind wir heute weiter bis Landskrona gefahren. Von dort haben wir die Fähre nach Bäckviken auf Ven genommen. Ven ist eine kleine schwedische Insel in der Ostsee mit ein paar hundert Einwohnern. Die gesammte Insel ist Naturschutzgebiet und es gibt kaum Autos. Dafür allerdins eine ganze Menge Touristen (vermutlich mehr als Einwohner), die mit gemieteten Rädern die schmalen Kieswege unsicher machen. Unsere schwer bepackten Räder haben wir wegen der starken Steigungen und schmalen vollen Wege bis zum Campingplatz in Husvik geschoben. Hier konnten wir unser Abendessen direkt vorm Zelt nur fünf Meter vom Meer entfernt kochen.
Morgen werden wir dann noch genauer die Insel erkunden und gegen Nachmittag wieder ans Festland zurückkehren, um dort bis Helsingborg zu radeln.

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Wir sind dann mal weg.

Wir (Katharina und Max) sind momentan auf einer Radtour durch Schweden. So richtig konkrete Pläne haben wir dabei nicht, aber trotzdem werden wir hier ab und zu ein bisschen was schreiben oder Bilder veröffentlichen, um Interessierte auf dem Laufenden zu halten.

Nachdem wir die erste Nacht im Zelt trotz leichtem Gewitter und ständigem Regen gut überstanden haben, sitzen wir nun gerade auf der Fähre von Travemünde nach Trelleborg.
Gestern sind wir mit dem Zug von Berlin aufgebrochen, die Zugfahrt war mit den bepackten Rädern wie zu erwarten etwas stressig, aber letztlich hat doch alles geklappt. In Travemünde haben wir im Regen unser Zelt aufgebaut und selbstverständlich schien zehn Minuten später die Sonne… ;-) Die Sonne konnten wir dann nutzen, um rauszusuchen, wo unsere Fähre abfährt. Das hat sich auch gelohnt, denn so wussten wir heute morgen schon, dass wir uns wirklich zwischen den Autos, Wohnmobilen und LKWs einreihen mussten, auch wenn das nirgendwo so ausgeschildert war.
Nach noch einer kurzen Einkaufs- und Besichtigungstour durch Travemünde, sind wir gestern früh schlafen gegangen, um heute früh ohne Stress die Fähre zu bekommen.

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Rainmeter MSI Afterburner Theme

Rainmeter ist ein geniales Tool, um allerhand Informationen auf (oft) künstlerische Art und Weise auf dem Desktop anzuzeigen. Viele Infos – wie z.B. die CPU Auslastung oder den Netzwerktraffic – kann man bereits mit den integrierten Tools auslesen und Anzeigen, Dinge wie die GPU Auslastung, FPS oder GPU Core Clock jedoch nicht.

Der findige User stangowner hat dafür ein Plugin bereitgestellt, mit dem man Werte aus dem bekannten Tool MSI Afterburner auslesen kann. Den Download findet ihr hier: Klick!

Da das bereitgestellte Widget nicht besonders hübsch anzusehen ist und mir das BlueVision Theme sehr gut gefallen hat, habe ich mithilfe der gegebenen Elemente eigene Widgets erstellt:

MSIAfterburner Rainmeter

Der Autor des BlueVision Themes hat zwar selbst auch Skins dafür erstellt, jedoch habe ich keinen Download dafür gefunden. Mein Design ist (wie den meisten wahrscheinlich auffallen wird) einfach eine (leicht angepasste) Kopie des Designs für die CPU Auslastung.

Für mein System habe ich mir noch ein paar weitere Widgets eingerichtet, wie z.B. eine angepasste „Total CPU Load“ Anzeige oder einer „HDD Load“ Anzeige. Im gesamten sieht das bei mir dann so aus:

Theme

Meinen gesamten Skin könnt ihr euch hier runterladen:
Artikel: Rainmeter Skin Pack (BlueVision Mod) v2

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Reservierter Speicher in ext[2,3,4] Dateisystemen

Als ich vor ein paar Tagen meine Home-Partition verkleinern wollte, stellte ich folgende Merkwürdigkeit fest:

ekeih@midgard> df -h
Filesystem               Size  Used Avail Use% Mounted on
/dev/mapper/vgroup-root   20G   13G  6.3G  67% /
/dev/sda1                118M   52M   58M  48% /boot
/dev/mapper/vgroup-home   84G   78G  1.4G  99% /home

Nun, was ist daran merkwürdig? 78G + 1.4G = 79.4G != 84G. Es fehlen also fast 5 Gigabyte auf meiner Home-Partition und auf meiner Root-Partition geht die Rechnung auch nicht so wirklich auf.

Woran liegt das? Seit ext2 gibt es die Möglichkeit einen Teil des Speichers für einen bestimmten Benutzer oder eine bestimmte Gruppe zu reservieren. Die Idee dahinter ist es, sicherzustellen, dass selbst wenn normale Benutzer die gesamte Platte vollgeschrieben haben, noch Speicher vorhanden ist, um zum Beispiel Logeinträge schreiben zu können oder Ähnliches.
Standardmäßig werden 5% jeder Partition für den Root-Benutzer reserviert. Diese tauchen dann zum Beispiel auch nicht in der Ausgabe von df auf.

Den aktuellen Wert findet man mit tune2fs raus:

ekeih@midgard> tune2fs -l /dev/mapper/vgroup-home | grep 'Reserved block count'

Reserved block count:     1114112

Auf meiner Root-Partition klingt das auch vernünftig, aber für die Home-Partition ist das Quatsch. Dort schreibt nämlich nur mein normaler Benutzeraccount hin und die reservierten 5 Gigabyte sind verschwendet.

Die Größe des reservierten Speichers kann man ebenfalls mit dem Tool tune2fs festlegen. Das -m 0 gibt an, dass 0% der Partition reserviert werden sollen.

root@midgard> tune2fs -m 0 /dev/mapper/vgroup-home 

tune2fs 1.42.9 (28-Dec-2013)
Setting reserved blocks percentage to 0% (0 blocks)

ekeih@midgard> tune2fs -l /dev/mapper/vgroup-home | grep 'Reserved block count'

Reserved block count:     0

Jep, das wars. Nichts kompliziertes, aber ich hatte davon vorher noch nie was gehört und ich bin mir sicher, dass es noch mehr Leute gibt, bei denen ungenutzter Speicher vergammelt.

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LVM Volume verkleinern

Als Notiz für mich selber, damit ich das in Zukunft nicht wieder ergooglen muss und als Hilfe für jeden, der auch wissen möchte, wie man ein LVM Volume verkleinert:

Vertippt man sich bei den Größenangaben oder irrt sich einfach in der Zahl, können hierbei sehr schnell mal Daten verloren gehen. Man muss also unbedingt vorher ein Backup anfertigen!
Alle Befehle müssen als root ausgeführt werden.
[…] sind Zahlenwerte in der Ausgabe, die ich mir nicht alle gemerkt habe.

Volume unmounten

root@midgard> umount /dev/mapper/vgroup-home

Dateisystem prüfen

root@midgard> e2fsck -f /dev/mapper/vgroup-home

e2fsck 1.42.9 (28-Dec-2013)
Pass 1: Checking inodes, blocks, and sizes
Pass 2: Checking directory structure
Pass 3: Checking directory connectivity
Pass 4: Checking reference counts
Pass 5: Checking group summary information
/dev/mapper/vgroup-home: [...]/[...] files (1.0% non-contiguous), [...]/[...] blocks

Dateisystem verkleinern

root@midgard> resize2fs -p /dev/mapper/vgroup-home 80G

Resizing the filesystem on /dev/mapper/vgroup-home to [...] (4k) blocks.
Begin pass 2 (max = [...])
Relocating blocks   XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Begin pass 3 (max = [...])
Scanning inode table XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Begin pass 4 (max = [...])
Updating inode references XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
The filesystem on /dev/mapper/vgroup-home is now [...] blocks long.

LVM Volume verkleinern

Das LVM Volume muss mindestens so groß sein, wie das Dateisystem. Macht man es kleiner, gehen die Daten, die nicht reinpassen, verloren.

root@midgard> lvreduce -L 80G /dev/mapper/vgroup-home

WARNING: Reducing active logical volume to 80.00 GiB
THIS MAY DESTROY YOUR DATA (filesystem etc.)
Do you really want to reduce home? [y/n]: y
Reducing logical volume home to 80.00 GiB
Logical volume home successfully resized

Dateisystem prüfen

Nun wird nochmal das verkleinerte Dateisystem überprüft. Sollte das fehlschlagen, ist das der richtige Zeipunkt, um die Backups auszupacken ;-)

root@midgard> e2fsck -p /dev/mapper/vgroup-home

e2fsck 1.42.9 (28-Dec-2013)
Pass 1: Checking inodes, blocks, and sizes
Pass 2: Checking directory structure
Pass 3: Checking directory connectivity
Pass 4: Checking reference counts
Pass 5: Checking group summary information
/dev/mapper/vgroup-home: [...]/[...] files (1.0% non-contiguous), [...]/[...] blocks

Dateisystemgröße überprüfen/anpassen

Mit einem weiteren resize2fs ohne Größenangabe wird versucht, das Dateisystem auf die maximale Größe (also die des LVM Volumes) anzupassen. Hat man beim Verkleinern des LVM Volumes exakt die gleiche Größe verwendet wie beim Verkleinern des Dateisystem, sollte man hier nur die Ausgabe bekommen, dass es nichts zu tun gibt.
Ist das LVM jedoch größer als das Dateisystem, wird das Dateisystem entsprechend vergrößert, sodass man wirklich den gesamten Platz ausnutzt.

resize2fs -p /dev/mapper/vgroup-home

Volume wieder mounten

Nun kann man das Volume bei Bedarf wieder ganz normal mounten und sich freuen, dass man sich nicht das ganze Dateisystem kaputt gemacht hat!

mount /dev/mapper/vgroup-home /home
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PowerSwitch – Licht an, wenn die Sonne untergeht

Wäre es nicht überaus praktisch, wenn das Licht wie von Geisterhand an geht, sobald es dunkel wird? Mit Tasker und PowerSwitch ist das mit wenig Aufwand möglich. Interesse geweckt? Los geht’s!

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Meine Einkaufskatastrophe bei Lenovo

Heute haben wir den 27.08.2013. Ich habe heute den Kaufpreis für meinen neuen Laptop erstattet bekommen. Bestellt hatte ich ihn am 06.06.2013. Was in den fast drei Monaten dazwischen so passiert ist, möchte ich hier mal auflisten…

06.06.2013 – Der Einkauf

Vor einigen Tagen habe ich mein x230t schon einmal direkt im Online Shop von Lenovo bestellt und per Kreditkarte bezahlt. Jetzt habe ich aber eine Mail bekommen, dass die Zahlung nicht autorisiert werden konnte. Ein Anruf bei Lenovo ergibt, dass es sich um einen Systemfehler, falsche Zahlungsdaten oder eine ausländische Kreditkarte handeln könnte… danke sehr hilfreich.

Nun versuche ich das ganze noch einmal und zahle per Überweisung. Während der Bestellung werde ich mehrmals zwischen http und https hin und her geschickt. Meine Zahlungsdaten soll ich per http übertragen. Nach mehreren Anläufen funktioniert die Bestellung dann auch per https und einige Tage später bekomme ich eine Zahlungsbestätigung.

Für den größten Computerhersteller der Welt jedenfall schonmal ein ziemlich abenteuerliches Einkaufserlebnis.

24.06.2013 – Die Lieferung

Endlich kommt das fertige x230t bei mir an und ich bin ohne Einschränkung begeistert. Schnell, fast lautlos und der drehbare Touchscreen ist der Hammer. Die Investition scheint sich bisher gelohnt zu haben.

25.06.2013 – Erste Schäden

Verformtes Displaybezel nach nur einem Tag

Verformtes Displaybezel nach nur einem Tag

Nach nur 24 Stunden wird meine Begeisterung leider ziemlich gedämpft. Das untere Displaybezel beginnt sich zu verformen. Ich rufe bei Cecon, einem Berliner Vertragspartner von Lenovo, an und soll das Gerät einfach mal am nächsten Tag vorbei bringen. Weiterlesen

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PowerSwitch – Licht an, wenn der Wecker klingelt

Seit Version 1.5.1 von PowerSwitch können Events von einigen Standard Wecker Apps und Sleep As Android auch direkt in PowerSwitch zum Schalten genutzt werden. Dazu einfach im Menü den Unterpunkt „Wecker“ auswählen.

Die nachfolgende Anleitung kann verwendet werden, wenn die Wecker Events in Tasker empfangen und für komplexere Aktionen verwendet werden sollen. Für einfaches An- oder Ausschalten von Steckdosen reicht die integrierte Funktion von PowerSwitch.


In anderen Posts haben wir ja schon gezeigt, wie einfach sich PowerSwitch über Intents mit anderen Apps wie Tasker steuern lässt.

In diesem Video möchte ich euch zeigen, wie ihr eure Lampen anschalten lassen könnt, wenn euer Wecker klingelt.

Die im Video verwendeten Intents:
Für PowerSwitch: de.ressel.powerswitch.action.Room.ON & Extra: Room:Max Zimmer;;
Die Intents haben sich seit der Veröffentlichung dieses Tutorials geändert. Genauere Informationen dazu findet ihr unter https://power-switch.eu/api/
Für Sleep as Android: com.urbandroid.sleep.alarmclock.ALARM_ALERT_START

Mehr über PowerSwitch: http://power-switch.eu
Die Google+ Community für PowerSwitch Nutzer: https://plus.google.com/u/0/communities/101925642491277812164

Sleep as Android im Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.urbandroid.sleep
Die API-Dokumentation von Sleep as Android: https://sites.google.com/site/sleepasandroid/developer-api

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Prism-Break

Momentan geistert ja groß das Thema Prism und staatliche Überwachung durch die Medien. Ich will hier aber gar nicht groß etwas zum Thema Prism schreiben, das tun andere schon genug.

Aber ich möchte auf eine Seite aufmerksam machen, die sehr schön freie Alternativen zu den proprietäreren Programmen auflistet:

http://prism-break.org

 

Es lohnt sich auf jeden Fall die Liste mal durchzuscrollen und zu schauen, was man davon benutzt und wobei man vielleicht auf freie Alternativen wechseln könnte.

Sind die Nachrichten zu Prism und staatlicher Überwachung ein Grund über euer Nutzungsverhalten nachzudenken und Alternativen in Betracht zu ziehen oder ist euch das eigentlich alles egal („kann man ja eh nix dran ändern“)?

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Leere Ordner löschen

Vor kurzem habe ich meine Musikbibliothek auf dem Computer etwas aufgeräumt und viele Titel gelöscht, die ich eigentlich nie wirklich gehört habe. Da das Programm (Zune) aber nur die MP3 Dateien gelöscht hat, blieben viele leere Ordner auf der Festplatte zurück, die eigentlich gar nicht mehr gebraucht wurden.
Um nicht selbst jeden Ordner einzeln zu Suchen und zu löschen habe ich mir ein kleines PowerShell Script geschrieben, das automatisch nach leeren Ordnern sucht und sie löscht.
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