Fahrradpannen an der Ostküste

Von Kosta sind wir mit dem Rad nach Lessebo und von dort mit der Bahn an die Ostküste nach Kalmar gefahren. Dort haben wir unsere Fähre zurück nach Deutschland gebucht, nun müssen wir also bis zum 03.09. in Trelleborg sein. Zum Glück haben wir dabei drei Tage mehr eingerechnet als für die Strecke nötig wären. Denn Unvorhergesehenes passiert schnell.
Nachdem wir über Bergkvara und Karlskrona weiter gefahren sind, haben wir festgestellt, dass in Maxs Hinterrad fünf Speichen gebrochen waren und das Rad nach und nach immer mehr anfing zu eiern. Eine kurze Suche im Internet ergab, dass es ca. 5km weiter in Nättraby einen Fahrradladen geben sollte. An der angegebenen Adresse fanden wir leider nur ein Wohnhaus und ein freundliches Nachfragen ergab, dass es den Laden seit einer Weile nicht mehr gibt.
Also mussten wir mit dem kaputten Rad wieder die ganze Strecke zurück nach Karlskrona radeln. Natürlich passierte uns das ganze an einem Samstag, sodass der Fahrradladen in Karlskrona bereits geschlossen hatte. So sind wir den Unwetterwolken entgegen zu einem sehr schönen Campingplatz auf der Insel Dragsö gefahren. Dort hatten wir das Meer wieder fast direkt vor dem Zelt und konnten auf einem Felsen im Wasser Frühstück und Abendbrot essen.
Montagmorgen wurden die gebrochenen Speichen dann im Fahrradladen schnell ausgewechselt und das Rad wieder gerade gezogen. Unsere Reise konnte also weiter gehen. Da wir keine Lust hatten, das Stück nach Nättraby ein drittes Mal zu fahren, sind wir mit der Bahn (hoffentlich das letzte Mal Bahn …) nach Karlshamn gefahren.
Von dort sollte es nun aber wieder mit dem Rad weiter gehen und am Abend schlugen wir unser Zelt in Velje auf. Am nächsten Mittag beglückte uns dann ein platter Vorderreifen an Maxs Fahrrad. Diesmal konnten wir das Problem aber zum Glück selber lösen und wir sind anschließend problemlos bis Degeberga sommarby gefahren.
Trotz der Pannen haben wir den Spaß an der Tour noch nicht verloren und auch das Wetter hat uns noch nicht entmutigt. Auch wenn es sich dabei scheinbar alle Mühe gibt … inzwischen vergeht kaum ein Tag an dem wir nicht mindestend einmal klitschnass werden und auch die Nächte haben wir schon bei starken Gewitterstürmen und Hagel im Zelt verbracht. Der Wetterbericht verspricht aber Besserung … angeblich.

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Über Max Rosin

Fotograf, Informatikstudent und Blogger. Mehr zu mir, gibt es hier
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