Zwischenstopp in Degeberga

An der Ostküste haben wir einen kleinen Zwischenstopp bei Degeberga eingelegt, um einen Tagesausflug zum Forsakar Wasserfall zu machen. Dieser war kleiner als erwartet, aber trotzdem schön. Wir waren die einzigen, die sich auf den Weg durch den Wald gemacht haben und so war es dort angenehm ruhig. Der Campingplatz bei Degeberga ist an einem schönen Strand gelegen, sodass man dort super den Sonnenaufgang beobachten kann. DSCN4119 Weiterlesen

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Fahrradpannen an der Ostküste

Von Kosta sind wir mit dem Rad nach Lessebo und von dort mit der Bahn an die Ostküste nach Kalmar gefahren. Dort haben wir unsere Fähre zurück nach Deutschland gebucht, nun müssen wir also bis zum 03.09. in Trelleborg sein. Zum Glück haben wir dabei drei Tage mehr eingerechnet als für die Strecke nötig wären. Denn Unvorhergesehenes passiert schnell.
Nachdem wir über Bergkvara und Karlskrona weiter gefahren sind, haben wir festgestellt, dass in Maxs Hinterrad fünf Speichen gebrochen waren und das Rad nach und nach immer mehr anfing zu eiern. Eine kurze Suche im Internet ergab, dass es ca. 5km weiter in Nättraby einen Fahrradladen geben sollte. An der angegebenen Adresse fanden wir leider nur ein Wohnhaus und ein freundliches Nachfragen ergab, dass es den Laden seit einer Weile nicht mehr gibt.
Also mussten wir mit dem kaputten Rad wieder die ganze Strecke zurück nach Karlskrona radeln. Natürlich passierte uns das ganze an einem Samstag, sodass der Fahrradladen in Karlskrona bereits geschlossen hatte. So sind wir den Unwetterwolken entgegen zu einem sehr schönen Campingplatz auf der Insel Dragsö gefahren. Dort hatten wir das Meer wieder fast direkt vor dem Zelt und konnten auf einem Felsen im Wasser Frühstück und Abendbrot essen.
Montagmorgen wurden die gebrochenen Speichen dann im Fahrradladen schnell ausgewechselt und das Rad wieder gerade gezogen. Unsere Reise konnte also weiter gehen. Da wir keine Lust hatten, das Stück nach Nättraby ein drittes Mal zu fahren, sind wir mit der Bahn (hoffentlich das letzte Mal Bahn …) nach Karlshamn gefahren.
Von dort sollte es nun aber wieder mit dem Rad weiter gehen und am Abend schlugen wir unser Zelt in Velje auf. Am nächsten Mittag beglückte uns dann ein platter Vorderreifen an Maxs Fahrrad. Diesmal konnten wir das Problem aber zum Glück selber lösen und wir sind anschließend problemlos bis Degeberga sommarby gefahren.
Trotz der Pannen haben wir den Spaß an der Tour noch nicht verloren und auch das Wetter hat uns noch nicht entmutigt. Auch wenn es sich dabei scheinbar alle Mühe gibt … inzwischen vergeht kaum ein Tag an dem wir nicht mindestend einmal klitschnass werden und auch die Nächte haben wir schon bei starken Gewitterstürmen und Hagel im Zelt verbracht. Der Wetterbericht verspricht aber Besserung … angeblich.

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Glasblasen in Kosta

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Kosta ist eigentlich eine recht kleine Stadt, doch trotzdem ist sie ziemlich bekannt durch ihre Glaskunst. Hier hat die Firma Orrefors Kosta Boda AB eine Glashütte und es kommen viele Touristen um den Glasbläsern bei der Arbeit zuzuschauen. Neben der Glasbläserei kann man sich dort ein Glasmuseum anschauen und auch selber Glas blasen. Diese Möglichkeit konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, Max hat ein blaues Trinkglas und Katharina eine grüne Schale gemacht. Es war sehr interessant das ganze mal von nahem zu sehen und selber auszuprobieren.

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Grönåsens Älgpark

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Wildcampen

Von Halmstad aus wollten wir eigentlich nur ca. 20km bis Simlångsdalen fahren, um dort zu campen und einen Wasserfall anzuschauen. Leider hat eine lange Suche quer durch den Wald ergeben, dass der auf unserer Karte eingezeichneten Campingplatz nicht existiert. Daher haben wir uns mit genügend Vorräten für mehrere Tage eingedeckt und sind losgefahren, um einen Ort zum Wildcampen zu finden.
Das war gar nicht so einfach wie gedacht, da auf unserem Weg die meisten Freiflächen landwirtschaftlich genutzt wurden und der restliche Bereich aus Wald und Sumpf bestand. Nach mehreren unergiebigen Erkundungsgängen in die verwilderten Wälder haben wir in Byggets Nähe eine erhöhte Wiese am Waldrand gefunden, auf der wir unser Zelt aufgeschlagen haben. Insgesamt entsprach das erste Wildcampen nicht so ganz unser Vorstellung davon. Obwohl das Wildcampen in Schweden ja erlaubt ist, hatten wir immer wieder das Gefühl, als würden wir etwas Verbotenes tun und haben uns bei jedem Geräusch nervös umgeschaut. Nachdem die nahen Waldarbeiten spätabends beendet waren, kehrte zum Glück etwas Ruhe ein und auch wir wurden nach und nach etwas entspannter. Trotzdem hatten wir aber die ganze Nacht ein mulmiges Gefühl, sodass wir schon früh am nächsten Morgen wieder aufbrachen.

Durch Sonne und Regen sind wir über Lidhult bis Ljungby gefahren und bleiben hier das erste Mal für zwei Nächte am selben Ort, um unseren Beinen mal eine Pause zu gönnen.
Da wir über das Wildcampen bisher immer nur positive Sachen gehört haben, sind wir recht erstaunt, dass sich unsere erste Erfahrung damit so gar nicht deckt. Eines unser Hauptprobleme war es, überhaupt mit dem Fahrrad einen passenden Zeltplatz zu finden. Möglicherweise ist das in anderen Regionen Schwedens aber auch besser. So haben wir das Thema Wildcampen zwar noch nicht ganz abgeschrieben, aber hier in der Gegend werden wir erstmal darauf verzichten. In den nächten Tagen werden wir daher auch ab und zu in die Bahn steigen, um die großen Distanzen zwischen den wenigen Campingplätzen zu überwinden.

Bildermäßig gibt es diesmal ziemlich viel Wasser zu sehen, aber das liegt daran, dass es hier einfach  ziemlich viel Wasser gibt ;-)
Das Bild mit dem Zelt war unser Schlafplatz beim Wildcampen.

DSCN1616 Weiterlesen

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Die erste Woche

In den letzten Tagen sind wir von Ven über Helsingborg nach Halmstad gefahren. Nachdem wir bisher immer Glück mit dem Wetter hatten, haben wir nun auch den ersten Regentag erlebt. Klitschnass haben wir Unterschlupf in einem Unterstand gefunden und mussten den Weg zum Campingplatz danach quer durch Wald und Landstraße suchen. Insgesamt sind wir hier inzwischen schon richtige Profis im Landstraßefahren. Diese sind in Schweden aber deutlich angenehmer zu fahren als in Deutschland.

Nachdem wir bis Halmstad dem Cykelspåret nach Noden gefolgt sind, sind wir nun Richtung Osten abgebogen und gelangen so über den Banvallsleden weiter ins Landesinnere. Die Landschaft wirkt inzwischen eher so, wie man sich Schweden vorstellt, es ist aber deutlich bergiger als erwartet.
Seit einer Woche sind wir nun unterwegs und so langsam hat sich schon fast eine gewisse Alltagsroutine eingestellt. Diese kommt jetzt aber nochmal deutlich durcheinander, da es hier im Landesinneren kaum noch Campingplätze gibt. So werden wir in nächster Zeit also öfter wild campen müssen. In Schweden ist das mit dem Jedermannsrecht ja erlaubt. Von diesen Abenteuern gibt es dann vermutlich demnächst mehr zu sehen.

DSCN1225 Weiterlesen

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Die ersten Kilometer liegen hinter uns

Nach einer Nacht in Trelleborg sind wir die erste Etappe an der Westküste entlang nach Malmö gefahren. Da wir leider keine Fahrradkarte für diesen Abschnitt hatten, mussten wir nach einem sehr schönen Start erstmal zehn Kilometer Landstraße fahren. Danach gab es aber zum Glück wieder die breiten asphaltierten Radwege, an die wir uns hier schon fast gewöhnt haben. Meist gibt es auf einer Straßenseite einen Radweg für Radler in beide Richtungen.
In Malmö haben wir nicht nur die Nacht, sondern auch den Mittwoch Mittag verbracht. Katharina war im Moderna Museet und Max hat uns mit einer Radkarte und einer schwedischen Simkarte versorgt. Somit haben wir jetzt zumindest ab und zu Internet, die deutschen Simkarten von Aldi Talk sind in Schweden leider unbrauchbar.
Nach einem Zwischenstop in Lomma hinter Malmö sind wir heute weiter bis Landskrona gefahren. Von dort haben wir die Fähre nach Bäckviken auf Ven genommen. Ven ist eine kleine schwedische Insel in der Ostsee mit ein paar hundert Einwohnern. Die gesammte Insel ist Naturschutzgebiet und es gibt kaum Autos. Dafür allerdins eine ganze Menge Touristen (vermutlich mehr als Einwohner), die mit gemieteten Rädern die schmalen Kieswege unsicher machen. Unsere schwer bepackten Räder haben wir wegen der starken Steigungen und schmalen vollen Wege bis zum Campingplatz in Husvik geschoben. Hier konnten wir unser Abendessen direkt vorm Zelt nur fünf Meter vom Meer entfernt kochen.
Morgen werden wir dann noch genauer die Insel erkunden und gegen Nachmittag wieder ans Festland zurückkehren, um dort bis Helsingborg zu radeln.

DSCN0629 Weiterlesen

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Wir sind dann mal weg.

Wir (Katharina und Max) sind momentan auf einer Radtour durch Schweden. So richtig konkrete Pläne haben wir dabei nicht, aber trotzdem werden wir hier ab und zu ein bisschen was schreiben oder Bilder veröffentlichen, um Interessierte auf dem Laufenden zu halten.

Nachdem wir die erste Nacht im Zelt trotz leichtem Gewitter und ständigem Regen gut überstanden haben, sitzen wir nun gerade auf der Fähre von Travemünde nach Trelleborg.
Gestern sind wir mit dem Zug von Berlin aufgebrochen, die Zugfahrt war mit den bepackten Rädern wie zu erwarten etwas stressig, aber letztlich hat doch alles geklappt. In Travemünde haben wir im Regen unser Zelt aufgebaut und selbstverständlich schien zehn Minuten später die Sonne… ;-) Die Sonne konnten wir dann nutzen, um rauszusuchen, wo unsere Fähre abfährt. Das hat sich auch gelohnt, denn so wussten wir heute morgen schon, dass wir uns wirklich zwischen den Autos, Wohnmobilen und LKWs einreihen mussten, auch wenn das nirgendwo so ausgeschildert war.
Nach noch einer kurzen Einkaufs- und Besichtigungstour durch Travemünde, sind wir gestern früh schlafen gegangen, um heute früh ohne Stress die Fähre zu bekommen.

DSCN0251 Weiterlesen

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Rainmeter MSI Afterburner Theme

Rainmeter ist ein geniales Tool, um allerhand Informationen auf (oft) künstlerische Art und Weise auf dem Desktop anzuzeigen. Viele Infos – wie z.B. die CPU Auslastung oder den Netzwerktraffic – kann man bereits mit den integrierten Tools auslesen und Anzeigen, Dinge wie die GPU Auslastung, FPS oder GPU Core Clock jedoch nicht.

Der findige User stangowner hat dafür ein Plugin bereitgestellt, mit dem man Werte aus dem bekannten Tool MSI Afterburner auslesen kann. Den Download findet ihr hier: Klick!

Da das bereitgestellte Widget nicht besonders hübsch anzusehen ist und mir das BlueVision Theme sehr gut gefallen hat, habe ich mithilfe der gegebenen Elemente eigene Widgets erstellt:

MSIAfterburner Rainmeter

Der Autor des BlueVision Themes hat zwar selbst auch Skins dafür erstellt, jedoch habe ich keinen Download dafür gefunden. Mein Design ist (wie den meisten wahrscheinlich auffallen wird) einfach eine (leicht angepasste) Kopie des Designs für die CPU Auslastung.

Für mein System habe ich mir noch ein paar weitere Widgets eingerichtet, wie z.B. eine angepasste “Total CPU Load” Anzeige oder einer “HDD Load” Anzeige. Im gesamten sieht das bei mir dann so aus:

Theme

Meinen gesamten Skin könnt ihr euch hier runterladen:
Download Theme

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Reservierter Speicher in ext[2,3,4] Dateisystemen

Als ich vor ein paar Tagen meine Home-Partition verkleinern wollte, stellte ich folgende Merkwürdigkeit fest:

ekeih@midgard> df -h
Filesystem               Size  Used Avail Use% Mounted on
/dev/mapper/vgroup-root   20G   13G  6.3G  67% /
/dev/sda1                118M   52M   58M  48% /boot
/dev/mapper/vgroup-home   84G   78G  1.4G  99% /home

Nun, was ist daran merkwürdig? 78G + 1.4G = 79.4G != 84G. Es fehlen also fast 5 Gigabyte auf meiner Home-Partition und auf meiner Root-Partition geht die Rechnung auch nicht so wirklich auf.

Woran liegt das? Seit ext2 gibt es die Möglichkeit einen Teil des Speichers für einen bestimmten Benutzer oder eine bestimmte Gruppe zu reservieren. Die Idee dahinter ist es, sicherzustellen, dass selbst wenn normale Benutzer die gesamte Platte vollgeschrieben haben, noch Speicher vorhanden ist, um zum Beispiel Logeinträge schreiben zu können oder Ähnliches.
Standardmäßig werden 5% jeder Partition für den Root-Benutzer reserviert. Diese tauchen dann zum Beispiel auch nicht in der Ausgabe von df auf.

Den aktuellen Wert findet man mit tune2fs raus:

ekeih@midgard> tune2fs -l /dev/mapper/vgroup-home | grep 'Reserved block count'

Reserved block count:     1114112

Auf meiner Root-Partition klingt das auch vernünftig, aber für die Home-Partition ist das Quatsch. Dort schreibt nämlich nur mein normaler Benutzeraccount hin und die reservierten 5 Gigabyte sind verschwendet.

Die Größe des reservierten Speichers kann man ebenfalls mit dem Tool tune2fs festlegen. Das -m 0 gibt an, dass 0% der Partition reserviert werden sollen.

root@midgard> tune2fs -m 0 /dev/mapper/vgroup-home 

tune2fs 1.42.9 (28-Dec-2013)
Setting reserved blocks percentage to 0% (0 blocks)

ekeih@midgard> tune2fs -l /dev/mapper/vgroup-home | grep 'Reserved block count'

Reserved block count:     0

Jep, das wars. Nichts kompliziertes, aber ich hatte davon vorher noch nie was gehört und ich bin mir sicher, dass es noch mehr Leute gibt, bei denen ungenutzter Speicher vergammelt.

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