Grönåsens Älgpark

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Wildcampen

Von Halmstad aus wollten wir eigentlich nur ca. 20km bis Simlångsdalen fahren, um dort zu campen und einen Wasserfall anzuschauen. Leider hat eine lange Suche quer durch den Wald ergeben, dass der auf unserer Karte eingezeichneten Campingplatz nicht existiert. Daher haben wir uns mit genügend Vorräten für mehrere Tage eingedeckt und sind losgefahren, um einen Ort zum Wildcampen zu finden.
Das war gar nicht so einfach wie gedacht, da auf unserem Weg die meisten Freiflächen landwirtschaftlich genutzt wurden und der restliche Bereich aus Wald und Sumpf bestand. Nach mehreren unergiebigen Erkundungsgängen in die verwilderten Wälder haben wir in Byggets Nähe eine erhöhte Wiese am Waldrand gefunden, auf der wir unser Zelt aufgeschlagen haben. Insgesamt entsprach das erste Wildcampen nicht so ganz unser Vorstellung davon. Obwohl das Wildcampen in Schweden ja erlaubt ist, hatten wir immer wieder das Gefühl, als würden wir etwas Verbotenes tun und haben uns bei jedem Geräusch nervös umgeschaut. Nachdem die nahen Waldarbeiten spätabends beendet waren, kehrte zum Glück etwas Ruhe ein und auch wir wurden nach und nach etwas entspannter. Trotzdem hatten wir aber die ganze Nacht ein mulmiges Gefühl, sodass wir schon früh am nächsten Morgen wieder aufbrachen.

Durch Sonne und Regen sind wir über Lidhult bis Ljungby gefahren und bleiben hier das erste Mal für zwei Nächte am selben Ort, um unseren Beinen mal eine Pause zu gönnen.
Da wir über das Wildcampen bisher immer nur positive Sachen gehört haben, sind wir recht erstaunt, dass sich unsere erste Erfahrung damit so gar nicht deckt. Eines unser Hauptprobleme war es, überhaupt mit dem Fahrrad einen passenden Zeltplatz zu finden. Möglicherweise ist das in anderen Regionen Schwedens aber auch besser. So haben wir das Thema Wildcampen zwar noch nicht ganz abgeschrieben, aber hier in der Gegend werden wir erstmal darauf verzichten. In den nächten Tagen werden wir daher auch ab und zu in die Bahn steigen, um die großen Distanzen zwischen den wenigen Campingplätzen zu überwinden.

Bildermäßig gibt es diesmal ziemlich viel Wasser zu sehen, aber das liegt daran, dass es hier einfach  ziemlich viel Wasser gibt ;-)
Das Bild mit dem Zelt war unser Schlafplatz beim Wildcampen.

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Die erste Woche

In den letzten Tagen sind wir von Ven über Helsingborg nach Halmstad gefahren. Nachdem wir bisher immer Glück mit dem Wetter hatten, haben wir nun auch den ersten Regentag erlebt. Klitschnass haben wir Unterschlupf in einem Unterstand gefunden und mussten den Weg zum Campingplatz danach quer durch Wald und Landstraße suchen. Insgesamt sind wir hier inzwischen schon richtige Profis im Landstraßefahren. Diese sind in Schweden aber deutlich angenehmer zu fahren als in Deutschland.

Nachdem wir bis Halmstad dem Cykelspåret nach Noden gefolgt sind, sind wir nun Richtung Osten abgebogen und gelangen so über den Banvallsleden weiter ins Landesinnere. Die Landschaft wirkt inzwischen eher so, wie man sich Schweden vorstellt, es ist aber deutlich bergiger als erwartet.
Seit einer Woche sind wir nun unterwegs und so langsam hat sich schon fast eine gewisse Alltagsroutine eingestellt. Diese kommt jetzt aber nochmal deutlich durcheinander, da es hier im Landesinneren kaum noch Campingplätze gibt. So werden wir in nächster Zeit also öfter wild campen müssen. In Schweden ist das mit dem Jedermannsrecht ja erlaubt. Von diesen Abenteuern gibt es dann vermutlich demnächst mehr zu sehen.

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Die ersten Kilometer liegen hinter uns

Nach einer Nacht in Trelleborg sind wir die erste Etappe an der Westküste entlang nach Malmö gefahren. Da wir leider keine Fahrradkarte für diesen Abschnitt hatten, mussten wir nach einem sehr schönen Start erstmal zehn Kilometer Landstraße fahren. Danach gab es aber zum Glück wieder die breiten asphaltierten Radwege, an die wir uns hier schon fast gewöhnt haben. Meist gibt es auf einer Straßenseite einen Radweg für Radler in beide Richtungen.
In Malmö haben wir nicht nur die Nacht, sondern auch den Mittwoch Mittag verbracht. Katharina war im Moderna Museet und Max hat uns mit einer Radkarte und einer schwedischen Simkarte versorgt. Somit haben wir jetzt zumindest ab und zu Internet, die deutschen Simkarten von Aldi Talk sind in Schweden leider unbrauchbar.
Nach einem Zwischenstop in Lomma hinter Malmö sind wir heute weiter bis Landskrona gefahren. Von dort haben wir die Fähre nach Bäckviken auf Ven genommen. Ven ist eine kleine schwedische Insel in der Ostsee mit ein paar hundert Einwohnern. Die gesammte Insel ist Naturschutzgebiet und es gibt kaum Autos. Dafür allerdins eine ganze Menge Touristen (vermutlich mehr als Einwohner), die mit gemieteten Rädern die schmalen Kieswege unsicher machen. Unsere schwer bepackten Räder haben wir wegen der starken Steigungen und schmalen vollen Wege bis zum Campingplatz in Husvik geschoben. Hier konnten wir unser Abendessen direkt vorm Zelt nur fünf Meter vom Meer entfernt kochen.
Morgen werden wir dann noch genauer die Insel erkunden und gegen Nachmittag wieder ans Festland zurückkehren, um dort bis Helsingborg zu radeln.

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Wir sind dann mal weg.

Wir (Katharina und Max) sind momentan auf einer Radtour durch Schweden. So richtig konkrete Pläne haben wir dabei nicht, aber trotzdem werden wir hier ab und zu ein bisschen was schreiben oder Bilder veröffentlichen, um Interessierte auf dem Laufenden zu halten.

Nachdem wir die erste Nacht im Zelt trotz leichtem Gewitter und ständigem Regen gut überstanden haben, sitzen wir nun gerade auf der Fähre von Travemünde nach Trelleborg.
Gestern sind wir mit dem Zug von Berlin aufgebrochen, die Zugfahrt war mit den bepackten Rädern wie zu erwarten etwas stressig, aber letztlich hat doch alles geklappt. In Travemünde haben wir im Regen unser Zelt aufgebaut und selbstverständlich schien zehn Minuten später die Sonne… ;-) Die Sonne konnten wir dann nutzen, um rauszusuchen, wo unsere Fähre abfährt. Das hat sich auch gelohnt, denn so wussten wir heute morgen schon, dass wir uns wirklich zwischen den Autos, Wohnmobilen und LKWs einreihen mussten, auch wenn das nirgendwo so ausgeschildert war.
Nach noch einer kurzen Einkaufs- und Besichtigungstour durch Travemünde, sind wir gestern früh schlafen gegangen, um heute früh ohne Stress die Fähre zu bekommen.

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Rainmeter MSI Afterburner Theme

Rainmeter ist ein geniales Tool, um allerhand Informationen auf (oft) künstlerische Art und Weise auf dem Desktop anzuzeigen. Viele Infos – wie z.B. die CPU Auslastung oder den Netzwerktraffic – kann man bereits mit den integrierten Tools auslesen und Anzeigen, Dinge wie die GPU Auslastung, FPS oder GPU Core Clock jedoch nicht.

Der findige User stangowner hat dafür ein Plugin bereitgestellt, mit dem man Werte aus dem bekannten Tool MSI Afterburner auslesen kann. Den Download findet ihr hier: Klick!

Da das bereitgestellte Widget nicht besonders hübsch anzusehen ist und mir das BlueVision Theme sehr gut gefallen hat, habe ich mithilfe der gegebenen Elemente eigene Widgets erstellt:

MSIAfterburner Rainmeter

Der Autor des BlueVision Themes hat zwar selbst auch Skins dafür erstellt, jedoch habe ich keinen Download dafür gefunden. Mein Design ist (wie den meisten wahrscheinlich auffallen wird) einfach eine (leicht angepasste) Kopie des Designs für die CPU Auslastung.

Für mein System habe ich mir noch ein paar weitere Widgets eingerichtet, wie z.B. eine angepasste “Total CPU Load” Anzeige oder einer “HDD Load” Anzeige. Im gesamten sieht das bei mir dann so aus:

Theme

Meinen gesamten Skin könnt ihr euch hier runterladen:
Download Theme

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Reservierter Speicher in ext[2,3,4] Dateisystemen

Als ich vor ein paar Tagen meine Home-Partition verkleinern wollte, stellte ich folgende Merkwürdigkeit fest:

ekeih@midgard> df -h
Filesystem               Size  Used Avail Use% Mounted on
/dev/mapper/vgroup-root   20G   13G  6.3G  67% /
/dev/sda1                118M   52M   58M  48% /boot
/dev/mapper/vgroup-home   84G   78G  1.4G  99% /home

Nun, was ist daran merkwürdig? 78G + 1.4G = 79.4G != 84G. Es fehlen also fast 5 Gigabyte auf meiner Home-Partition und auf meiner Root-Partition geht die Rechnung auch nicht so wirklich auf.

Woran liegt das? Seit ext2 gibt es die Möglichkeit einen Teil des Speichers für einen bestimmten Benutzer oder eine bestimmte Gruppe zu reservieren. Die Idee dahinter ist es, sicherzustellen, dass selbst wenn normale Benutzer die gesamte Platte vollgeschrieben haben, noch Speicher vorhanden ist, um zum Beispiel Logeinträge schreiben zu können oder Ähnliches.
Standardmäßig werden 5% jeder Partition für den Root-Benutzer reserviert. Diese tauchen dann zum Beispiel auch nicht in der Ausgabe von df auf.

Den aktuellen Wert findet man mit tune2fs raus:

ekeih@midgard> tune2fs -l /dev/mapper/vgroup-home | grep 'Reserved block count'

Reserved block count:     1114112

Auf meiner Root-Partition klingt das auch vernünftig, aber für die Home-Partition ist das Quatsch. Dort schreibt nämlich nur mein normaler Benutzeraccount hin und die reservierten 5 Gigabyte sind verschwendet.

Die Größe des reservierten Speichers kann man ebenfalls mit dem Tool tune2fs festlegen. Das -m 0 gibt an, dass 0% der Partition reserviert werden sollen.

root@midgard> tune2fs -m 0 /dev/mapper/vgroup-home 

tune2fs 1.42.9 (28-Dec-2013)
Setting reserved blocks percentage to 0% (0 blocks)

ekeih@midgard> tune2fs -l /dev/mapper/vgroup-home | grep 'Reserved block count'

Reserved block count:     0

Jep, das wars. Nichts kompliziertes, aber ich hatte davon vorher noch nie was gehört und ich bin mir sicher, dass es noch mehr Leute gibt, bei denen ungenutzter Speicher vergammelt.

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LVM Volume verkleinern

Als Notiz für mich selber, damit ich das in Zukunft nicht wieder ergooglen muss und als Hilfe für jeden, der auch wissen möchte, wie man ein LVM Volume verkleinert:

Vertippt man sich bei den Größenangaben oder irrt sich einfach in der Zahl, können hierbei sehr schnell mal Daten verloren gehen. Man muss also unbedingt vorher ein Backup anfertigen!
Alle Befehle müssen als root ausgeführt werden.
[...] sind Zahlenwerte in der Ausgabe, die ich mir nicht alle gemerkt habe.

Volume unmounten

root@midgard> umount /dev/mapper/vgroup-home

Dateisystem prüfen

root@midgard> e2fsck -f /dev/mapper/vgroup-home

e2fsck 1.42.9 (28-Dec-2013)
Pass 1: Checking inodes, blocks, and sizes
Pass 2: Checking directory structure
Pass 3: Checking directory connectivity
Pass 4: Checking reference counts
Pass 5: Checking group summary information
/dev/mapper/vgroup-home: [...]/[...] files (1.0% non-contiguous), [...]/[...] blocks

Dateisystem verkleinern

root@midgard> resize2fs -p /dev/mapper/vgroup-home 80G

Resizing the filesystem on /dev/mapper/vgroup-home to [...] (4k) blocks.
Begin pass 2 (max = [...])
Relocating blocks   XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Begin pass 3 (max = [...])
Scanning inode table XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Begin pass 4 (max = [...])
Updating inode references XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
The filesystem on /dev/mapper/vgroup-home is now [...] blocks long.

LVM Volume verkleinern

Das LVM Volume muss mindestens so groß sein, wie das Dateisystem. Macht man es kleiner, gehen die Daten, die nicht reinpassen, verloren.

root@midgard> lvreduce -L 80G /dev/mapper/vgroup-home

WARNING: Reducing active logical volume to 80.00 GiB
THIS MAY DESTROY YOUR DATA (filesystem etc.)
Do you really want to reduce home? [y/n]: y
Reducing logical volume home to 80.00 GiB
Logical volume home successfully resized

Dateisystem prüfen

Nun wird nochmal das verkleinerte Dateisystem überprüft. Sollte das fehlschlagen, ist das der richtige Zeipunkt, um die Backups auszupacken ;-)

root@midgard> e2fsck -p /dev/mapper/vgroup-home

e2fsck 1.42.9 (28-Dec-2013)
Pass 1: Checking inodes, blocks, and sizes
Pass 2: Checking directory structure
Pass 3: Checking directory connectivity
Pass 4: Checking reference counts
Pass 5: Checking group summary information
/dev/mapper/vgroup-home: [...]/[...] files (1.0% non-contiguous), [...]/[...] blocks

Dateisystemgröße überprüfen/anpassen

Mit einem weiteren resize2fs ohne Größenangabe wird versucht, das Dateisystem auf die maximale Größe (also die des LVM Volumes) anzupassen. Hat man beim Verkleinern des LVM Volumes exakt die gleiche Größe verwendet wie beim Verkleinern des Dateisystem, sollte man hier nur die Ausgabe bekommen, dass es nichts zu tun gibt.
Ist das LVM jedoch größer als das Dateisystem, wird das Dateisystem entsprechend vergrößert, sodass man wirklich den gesamten Platz ausnutzt.

resize2fs -p /dev/mapper/vgroup-home

Volume wieder mounten

Nun kann man das Volume bei Bedarf wieder ganz normal mounten und sich freuen, dass man sich nicht das ganze Dateisystem kaputt gemacht hat!

mount /dev/mapper/vgroup-home /home
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PowerSwitch – Licht an, wenn die Sonne untergeht

Wäre es nicht überaus praktisch, wenn das Licht wie von Geisterhand an geht, sobald es dunkel wird? Mit Tasker und PowerSwitch ist das mit wenig Aufwand möglich. Interesse geweckt? Los geht’s!

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Meine Einkaufskatastrophe bei Lenovo

Heute haben wir den 27.08.2013. Ich habe heute den Kaufpreis für meinen neuen Laptop erstattet bekommen. Bestellt hatte ich ihn am 06.06.2013. Was in den fast drei Monaten dazwischen so passiert ist, möchte ich hier mal auflisten…

06.06.2013 – Der Einkauf

Vor einigen Tagen habe ich mein x230t schon einmal direkt im Online Shop von Lenovo bestellt und per Kreditkarte bezahlt. Jetzt habe ich aber eine Mail bekommen, dass die Zahlung nicht autorisiert werden konnte. Ein Anruf bei Lenovo ergibt, dass es sich um einen Systemfehler, falsche Zahlungsdaten oder eine ausländische Kreditkarte handeln könnte… danke sehr hilfreich.

Nun versuche ich das ganze noch einmal und zahle per Überweisung. Während der Bestellung werde ich mehrmals zwischen http und https hin und her geschickt. Meine Zahlungsdaten soll ich per http übertragen. Nach mehreren Anläufen funktioniert die Bestellung dann auch per https und einige Tage später bekomme ich eine Zahlungsbestätigung.

Für den größten Computerhersteller der Welt jedenfall schonmal ein ziemlich abenteuerliches Einkaufserlebnis.

24.06.2013 – Die Lieferung

Endlich kommt das fertige x230t bei mir an und ich bin ohne Einschränkung begeistert. Schnell, fast lautlos und der drehbare Touchscreen ist der Hammer. Die Investition scheint sich bisher gelohnt zu haben.

25.06.2013 – Erste Schäden

Verformtes Displaybezel nach nur einem Tag

Verformtes Displaybezel nach nur einem Tag

Nach nur 24 Stunden wird meine Begeisterung leider ziemlich gedämpft. Das untere Displaybezel beginnt sich zu verformen. Ich rufe bei Cecon, einem Berliner Vertragspartner von Lenovo, an und soll das Gerät einfach mal am nächsten Tag vorbei bringen. Weiterlesen

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